RENTABILITÄT

15.10.2018

Bei durchschnittlichen Erträgen zeigen die Profitabilitätsberechnungen der Landwirtschaftsbetriebe, dass der Anbau von Winterraps in Europa rentabler ist als der Anbau von Getreide. Die einzige Ausnahme hiervon kann der Anbau von Weizen sein, der nach Raps angebaut wird.

 

Die Getreideerträge in Europa haben in den letzten Jahren im Allgemeinen stagniert, und es ist schwieriger geworden, angesichts der zunehmenden klimatischen Schwankungen die Ertragsstabilität und die Qualität des Getreides sicherzustellen. Im Gegensatz dazu zeigen die Erträge von Winterraps einen stetigen Aufwärtstrend und der Ölgehalt bleibt von Jahr zu Jahr relativ stabil.

Im Unterschied zu vielen anderen Kulturpflanzen bietet Winterraps beachtliche Möglichkeiten, den Betriebserlös zu steigern, ohne die Kosten oder Risiken dabei zu erhöhen.

Angesichts der Unterschiede von Kulturpflanzen in Bezug auf Ertrag und Produktionskosten wird Raps für europäische Landwirte im Vergleich zu Weizen meist als lukrativer angesehen, da sein Marktpreis mehr als doppelt so hoch ist.

Dies war über einen langen Zeitraum hinweg durchgehend der Fall, als die weltweite Futtergetreideversorgung die Nachfrage übertraf, während die Rapsversorgung relativ gering blieb.

 

Darüber hinaus besagen Prognosen, dass Weizen in den Jahren 2016/17 den Rekord von 750 Millionen Tonnen erreichen wird, was die Marktpreise weiter reduzieren kann. Die Rapsbestände hingegen werden voraussichtlich um bis zu 5 % sinken und der Verbrauch ist erneut höher wie die Erzeugung.

 

Beim Raps herrscht in Europa eine Unterversorgung, bei Weizen hingegen eine Überversorgung. Um den Bedarf an Pflanzenölen decken zu können, müssen Ölfrüchte wie Raps importiert werden. Dadurch kann der Marktpreis für Rapssaat stabil gehalten werden und unterliegt im Regelfall im Vergleich zu Getreide geringeren Schwankungen.  Eine hohe Verfügbarkeit von nachhaltig erzeugtem Rapsöl hilft zusätzlich, den Import von z. B. Palmöl zu minimieren. Dadurch können die natürlichen Regenwälder in den tropischen Regionen erhalten werden und den Menschen dort steht mehr Ackerfläche für die regionale Lebensmittelerzeugung zur Verfügung. Die Nachfrage nach gentechnikfrei erzeugten Futtermitteln in Europa verstärkt die positiven Marktaussichten für einheimischen Raps. Die guten wirtschaftlichen Aussichten von Winterraps und der zusätzlich hohe Vorfruchtwert machen Raps zur Mähdruschfrucht Nummer 1 in Europa.

 

 

 

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