BESTANDSETABLIERUNG

15.10.2018

 

KRÄFTIGE WINTERRAPSHYBRIDEN MIT EINEM GROSSEN WURZELSYSTEM SIND GEGEN SCHÄDLINGSBEFALL BESSER GEWAPPNET

 

 

 

Wussten Sie, dass Hybriden mit einer kräftigen Herbstentwicklung ihnen helfen können, das Risiko in Bezug auf Schädlingsbefall und Krankheiten zu reduzieren und Unkräuter besser unterdrücken können? Stellen Sie sicher, dass Ihr Raps bestmöglich vorbereitet in den Winter geht.

 

DEKALB-Winterrapshybriden bieten eine Lösung, den Befall durch Schädlinge besser abzupuffern.

 

  • Rapshybriden, die sich vor dem Winter schneller entwickeln und im Frühjahr rascher wiederergrünen und mit dem Schossen beginnen, können Schäden, die durch die Larven des Rapserdflohs entstehen, deutlich besser kompensieren.
  • Eine rasche Entwicklung vor dem Winter und ein frühes Schossen im Frühjahr, machen den Raps unempfindlicher gegenüber Schnecken und Tauben..
  • Kräftig entwickelte Rapsbestände benötigen im Frühjahr weniger zusätzlichen Stickstoff. Einsparungen von etwa 25 €/ha sind möglich.

 

Die Etablierung von Winterraps und seine Winterhärte kann durch eine Reihe von Schädlingen ernsthaft gefährdet werden – insbesondere durch Rapserdflöhe, Nacktschnecken und Tauben.

 

Ein starker Befall des Rapses durch Rapserdflöhe und Schnecken im Herbst kann zum Totalausfall des Bestandes führen. Ein mittlerer Befall hingegen führt in der Regel „nur“ zu ungleichmäßigen Beständen, die sich jedoch meist negativ auf den Ertrag auswirken.

 

Ein früher Befall durch den Rapserdfloh ist besonders bei eingeschränkter Bodenfeuchtigkeit und des dadurch bedingten langsamen und verzettelten Auflaufens von Bedeutung. Nacktschnecken schädigen den Raps vorwiegend bei feuchteren Witterungsbedingungen und der Schaden fällt meist deutlich geringer aus. Zusätzlich ist die Kontrolle der Ackerschnecken zuverlässig möglich.

 

Neben der anfänglichen Beschädigung der Blätter, die von den erwachsenen Rapserdflöhen verursacht werden, werden die Hauptschäden durch die Larven an den Wurzeln und Stängeln verursacht. Diese Schäden können oft nicht von der Rapspflanze kompensiert werden und sie verkümmert, oder ihre Winterhärte ist erheblich geschwächt.

 

Nacktschnecken können in relativ milden Wintern über einen langen Zeitraum hinweg Probleme verursachen. Im Gegensatz dazu können Tauben in kalten Wintern, in denen nur wenig alternative Futterquellen zur Verfügung stehen, die Pflanzen in manchen Bereichen innerhalb kurzer Zeit entblättern.

 

So lange keine insektiziden Beizen wie z .B. die Neonicotinoide zur Verfügung stehen, sind Flächenbehandlungen mit Pyrethroiden oftmals die einzige Lösung, den Rapserdflöhen Herr zu werden.  Die Zulassungssituation und insbesondere die Indikation sind unbedingt zu beachten. Auch die zunehmende Pyrethroid-Resistenz der Rapserdflöhe gegenüber Pyrethroiden in Europa schränkt die Wirksamkeit regional zunehmend ein.

 

Die Bekämpfung von Nacktschnecken im Herbst ist hingegen relativ problemlos durch die Ausbringung von zugelassenen Schneckenködern möglich. Bei starkem Befall oder einem Befall über einen längeren Zeitraum kann eine Mehrfachanwendung notwendig sein. Bitte kontrollieren Sie Ihre Rapsbestände aufmerksam.

 

Wir haben in vielen Versuchen und in der landwirtschaftlichen Praxis beobachtet, dass die wüchsigen DEKALB-Winterrapshybriden in vielen Fällen dem Befall standhalten können. Deshalb achten wir bei der Züchtung und der Selektion genauestens auf die Wüchsigkeit im Herbst. Wüchsige Hybridsorten können den verschiedenen Schädlingen besser davonwachsen und sind dadurch unanfälliger bzw. die Schädigungen können besser kompensiert werden. Wir empfehlen jedoch stets, die Bestände genauestens zu beobachten und bei Bedarf bzw. überschreiten der Schadschwellen Pflanzenschutzmaßnahmen in Erwägung zu ziehen.

 

Auch Schädigungen durch Tauben können geringer ausfallen, insbesondere  wenn der Raps bereits über ein geschlossenes Blätterdach verfügt. Das liegt vor allem daran, dass es Vögel vermeiden, in Beständen mit vollständig entwickeltem Blätterdach zu landen. So stellen sie sicher, dass sie sich selbst trocken halten und im Falle von Gefahr schnell davonfliegen können.

 

Unsere Beobachtungen zeigen zudem, dass unsere wüchsigen Hybriden im Frühjahr schneller wiederergrünen und mit der Stängelstreckung beginnen. So können leichtere Schäden durch die Larven des Rapserdflohs gemindert werden.

 

Bei höherem Befall haben die wüchsigen Hybriden deutlich weniger ihrer Hauptstängel eingebüßt. Zudem zeigen Sie weniger Wuchsdepressionen im Vergleich zu Sorten mit einer geringeren Wüchsigkeit oder spätem Beginn des Schossens.

 

Sie wurden ebenso sehr von den Larven befallen wie Pflanzen, die sich langsamer entwickeln. Jedoch hat die zusätzliche Biomasse, die mit einer stärkeren Verzweigung einhergeht und ihr früheres Frühjahrswachstum es ermöglicht, mit dem verursachten Schaden besser zurecht zu kommen.

 

Als alternative Strategie sind unsere Sorten mit langsamerer Entwicklung bestens für Systeme geeignet, in denen der Raps bereits früh gesät werden soll, sodass die besonders empfindlichen Stadien bereits durchlaufen sind, bevor das Auftreten des Rapserdflohs seinen Höhepunkt erreicht.

 

 

 

 

Von DEKALB empfohlene Winterrapshybriden mit kräftiger Bestandsetablierung



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