WINTERHÄRTE

15.10.2018

Winterrapshybriden mit guter und sicherer Bestandsetablierung im Herbst sind die beste Voraussetzung zur Erhöhung der Winterhärte. Um Pflanzen mit optimaler Winterhärte zu erhalten, sollte:

 

  • der Raps zur Vegetationsruhe mindestens 8 vollausgebildete Laubblätter.
  • einen Wurzelhalsdurchmesser von mindestens 8 mm.
  • und eine ca. 8 cm tiefreichende Pfahlwurzel haben.

 

Ein Überwachsen und ein Aufstängeln vor dem Winter muss vermieden werden.

Mit den Winterrapshybriden von DEKALB, die im empfohlenen Aussaatfenster gedrillt werden, kann dieses sehr oft gewährleistet werden.

In unseren Zuchtgärten, aber auch in der landwirtschaftlichen Praxis, konnten wir die Sorteneigenschaften identifizieren, die für eine gute Winterhärte verantwortlich sind. Bei der weiteren züchterischen Bearbeitung haben wir Wert darauf gelegt, dass diese Merkmale in neuen Winterrapshybriden Verwendung finden, um die Verlässlichkeit der Rapsproduktion zu sichern.

 

Eine kräftige Bestandsetablierung, eine ausreichende oberirdische Pflanzenentwicklung und ein gut ausgeprägtes Wurzelwerk sind die besten Voraussetzungen für eine gute Winterhärte. Selbst wenn die Rapspflanzen durch Frost ihr Blattwerk verlieren, können sie sich im Frühjahr entwickeln, solange der Vegetationskegel intakt und das Wurzelwerk ausreichend groß ist. Um ein Überwachsen im Herbst zu vermeiden, empfehlen wir daher die situationsangepasste Verwendung von Wachstumsregulatoren. So kann gewährleistet werden, dass sich der Vegetationskegel nicht abhebt und die genetisch vorprogrammierte Winterhärte erhalten bleibt.

 

Ein unbeschädigtes Blattwerk nach dem Winter ist jedoch keine Garantie für hohe Erträge, wenn das Wurzelsystem schwach entwickelt oder durch Schädlinge wie z. B. den Rapserdfloh oder Kohlhernie geschädigt ist.

 

Es ist nicht unbedingt leicht, bei der Züchtung gleichzeitig die kräftige Bestandsetablierung und eine ausreichend hohe Winterhärte zu verfolgen. Oft korreliert eine ruhige oberflächliche Blattentwicklung im Herbst auch mit einer schwächeren Wurzelentwicklung. Werden die von DEKALB empfohlenen Aussaatfenster beachtet, können sich in der Regel Rapsbestände entwickeln, die im Herbst kräftig genug sind, um auch härtere Winter zu überstehen.

 

Auch der Wachstumsbeginn im Frühjahr ist entscheidend für den Erfolg des Rapsanbaus. Beginnt das Wachstum zu früh, können Spätfröste den Raps schädigen. Beginnt das Wachstum in den kontinentalen Regionen jedoch zu spät, kann die oft einsetzende Trockenperiode im April oder Mai das Ertragspotenzial reduzieren.

 

 

 

 

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