KOHLHERNIE

01.01.1970

 

 

KOHLHERNIERESISTENTE* WINTERRAPSHYBRIDEN BIETEN DEN SCHUTZ, DEN SIE FÜR IHREN RAPS BENÖTIGEN

Wussten Sie, dass die Kohlhernieresistenz in speziellen DEKALB-Hybriden Ihnen den Leistungsschutz bietet, den Sie für Kulturpflanzen benötigen, die auf Böden angepflanzt werden, die mit gewöhnlichen Pathotypen der Krankheit infiziert sind?

Schützen Sie Ihren Raps mit den Lösungen von DEKALB zum Umgang mit Krankheiten.

 

  • Kohlhernie führt in der Regel zu einem Ertragsverlust von 3 dt/ha je 10 % der Befallsstärke
  • Die Dauersporen von Plasmodiopora brassica können bis zu 20 Jahre im Boden überdauern.
  • Die Wahl einer kohlhernieresistenten* Hybride ist nur die letzte Lösung, um auf Befallsflächen weiterhin Rapsanbau betreiben zu können. Deshalb lautet die Strategie: Kohlhernie gar nicht entstehen lassen!

 

Die Kohlhernie dehnt sich vor allem in den maritimen Klimaregionen in Nordeuropa weiter aus. Immer mehr Flächen zeigen den Befall deutlich durch die Bildung der typischen Wurzelgallen an Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler, zu denen auch unser Kulturraps zählt. Als Faustregel kann man festhalten, dass Kohlhernie bei einer Befallsstärke von 10 % in der Regel einen Ertragsverlust von 3 dt/ha nach sich zieht. Besonders deutlich treten Ertragsdepressionen bei latent befallenen Beständen dann auf, wenn es im Frühjahr und Frühsommer zu Trockenheit kommt. Die ohnehin geschädigten Wurzeln können den Raps dann nicht mehr mit ausreichend Wasser und Nährstoffen versorgen und es kommt zu stärkeren Ertragseinbußen.

 

Als Hauptgründe für das zunehmende Auftreten der Kohlhernie werden die wärmeren und feuchteren Herbste angesehen. Verstärkt werden kann das Problem durch eine nicht sach- oder fachgerechte Ausfallrapsbekämpfung, zu enge Fruchtfolgen, den Anbau von kreuzblütigen Zwischenfrüchten und eine nicht ausreichende Bekämpfung von kreuzblütigen Unkräutern jeweils in Verbindung mit zu geringen Boden-pH-Werten. Die prognostizierte fortschreitende Erderwärmung durch den Klimawandel wird dieses Problem in der Zukunft vergrößern. Eine kurzfristigeReduktion des Befallsdrucks mit Kohlhernie ist nicht zu erwarten, da die Dauersporen sehr robust sind und im Boden bis zu 20 Jahre lebensfähig überdauern können. Eine chemische Bekämpfung ist derzeit ebenfalls nicht möglich.

 

Die bisher vorhandenen Resistenzen gegenüber Kohlhernie beruhen alle auf dem gleichen Mechanismus. Wird eine kohlhernieresistente* Sorte befallen, können andere kohlhernieresistente* Sorten auch nicht mehr angebaut werden. Die beste Strategie ist daher, den Befall der Flächen mit Kohlhernie zu vermeiden bzw. die Ausbreitung auf befallenen Flächen zu minimieren.

 

Wichtige agronomische Maßnahmen zur Kohlhernievermeidung sind:

 

  • Vermeiden sie Verschleppungen: Reinigen Sie Ihre Maschinen und Geräte sehr sorgfältig, bevor Sie eine neue Fläche befahren
  • Weit gestellte Fruchtfolge: Raps nicht öfter als einmal alle vier Jahre anbauen;
  • Lockere Böden, die Wasser gut infiltrieren können: Vermeiden Sie Staunässe
  • Den ph-Wert des Bodens an allen Stellen des Feldes regelmäßig überprüfen;
  • Kalk mit hohem Kalziumgehalt verwenden, um den ph-Wert je nach Bodentyp im Bereich von 5,5 bis 7 zu halten
  • Vermeiden Sie eine zu frühe Rapsaussaat;
  • Achten Sie auf eine gute Verfügbarkeit von Mikronährstoffen wie z. B. Bor
  • Kalkung direkt nach der Rapsaussaat oder Anwendung von Kalkstickstoff kann das Befallsrisiko reduzieren

 

Vermeiden Sie die Grüne Brücke: Bekämpfen Sie den Ausfallraps sorgfältig

 

 

 

 

 

 

Kohlhernieresistente* Winterrapshybriden von DEKALB


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