Züchtung für den Landwirt 03.11.2017

Die Mitte September durch das Sturmtief Sebastian verursachten Schäden, bei denen beinahe 25.000 ha Mais ins Lager gegangen sind (Vereinigte Hagelversicherung, 2017), machen die Bedeutung erntefähiger Maisbestände deutlich. Auf zahlreichen Schlägen konnten ins Lager gegangene Maisbestände und abgebrochene Maispflanzen beobachtet werden.

 

Da sich viele der betroffenen Bestände noch in der Kornfüllungsphase befanden, kam es neben erschwerten Erntebedingungen zu einer verminderten Erntequalität und Ertragsleistung, da die Stärkeeinlagerung durch die abgeknickten Maispflanzen behindert war.

 

 

 

Das Leistungspotenzial heutiger Maissorten hat ein sehr hohes Niveau erreicht.

Doch in Anbaujahren mit schwierigen Anbaubedingungen zählt neben dem Ertragspotenzial vor allem die Ertragssicherheit. Durch den Anbau von Maissorten mit stabiler Leistung, die auch unter widrigen Bedingungen sichere Erträge liefern, legen Sie einen soliden Grundstein für die nächste Ernte. Für Milch- und Biogaserzeuger ist es von großer Bedeutung, dass die Silos jedes Jahr mit hochwertiger Maissilage gefüllt werden, um die Milch- bzw. Biogasproduktion sicherstellen zu können. Unter Praxisbedingungen im Feld können zahlreiche Faktoren wie z.B. kühle und nasse Anbaubedingungen im Frühjahr, Dürre und Hitze während der Phase der Blüte oder der Kolbenfüllung dazu führen, dass das genetische Ertragspotenzial nicht vollständig abgerufen wird. Daher ist es wichtig, dass die Wahl einer Sorte nicht nur auf Ertragsdaten basiert. Das Leistungspotenzial ist nur ein Bereich der Sortenwahl, der bei der Entscheidung für eine Sorte Berücksichtigung finden sollten. Ein wesentlicher Bestandteil der Züchtung von DEKALB ist die „Züchtung für den Landwirt“.

 

Eigenschaften wie früher Stängelbruch, Wurzel- oder Sommerlager sind Ausschlusskriterien bei DEK ALB, wenn es um die Einführung von neuen Sor ten geht. Auch dann, wenn die Sor ten ein sehr hohes Ertragspotenzial aufweisen. Die DEKALB-Genetik hat sich in der Vergangenheit bewährt und starke Leistung sowohl unter günstigen als auch schwierigen Anbaubedingungen abgeliefert. Unter den diesjährigen klimatischen Bedingungen zeigt die „Züchtung für den Landwirt“ von DEKALB wieder einmal ihren Nutzen für den Landwirt.

 

Im zurückliegenden Anbaujahr 2017 demonstrierte die Maisgenetik von DEKALB, auch unter schwierigen Anbaubedingungen stabile Erträge liefern zu können. Die Doppelnutzungssorten DKC 3360 (ca. S 230 | ca. K 230), DKC 3560 (S 230 | ca. K 240), DKC 3350 (ca. S 250 | K 250) und DKC 3450 (ca. S 240 | ca. K 250) waren erneut in der Lage, zu zeigen was in ihnen steckt.

 

 

„Für mich ist die Ertragssicherheit im Maisanbau sehr wichtig. Während des starken Sturmes im September haben sich die Maissorten von DEKALB® als sehr standfest erwiesen und mich von ihrer Stabilität überzeugt.“

 

Landwirt Berthold Nottelmann

 

 

„Züchtung für den Landwirt“ von DEKALB Neben der Silo- und Körnerleistung sowie der Qualität ist der Faktor Ertragsstabilität deshalb eine wichtige Sorteneigenschaft in den DEKALB Zuchtprogrammen.

 

Ertragsstabilität steht bei DEKALB für folgende Attribute:

  • Die Anpassungsfähigkeit einer Sorte an verschiedene Bodentypen mit unterschiedlichen Ertragspotenzialen

  • Die Toleranz bzw. Resistenz gegenüber den wichtigsten Maiskrankheiten

  • Die Fähigkeit einer Sorte, sich während der unterschiedlichen Phasen der Pflanzenentwicklung an unterschiedliche Wachstumsbedingungen anpassen zu können

  • Erntefähige Maisbestände

  • Das Ziel der Züchtung von DEKALB ist es, Sorten anzubieten, die es dem Landwirt ermöglichen, das Silo mit hochwertiger Maissilage zu füllen. Und dass unter allen Bedingungen denen der Landwirt während der Maissaison ausgesetzt sein kann

  • Die DEKALB-Teams der Züchtung und Produktentwicklung prüfen Sorten über mehrere Jahre hinweg sowohl in Klein- als auch Großparzellen sowie unter praxisüblichen Anbaubedingungen und sehr unterschiedlichen Umwelten mit dem Ziel, diejenigen Produkte zu identifizieren, die dabei helfen, die Ertragssicherheit beim Landwirt zu erhöhen

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