Vorbereitung auf die Maisaussaat 2019 21.03.2019

 

Unser technisches Team von DEKALB hat die folgenden Empfehlungen für Sie zusammengestellt, um Sie bestmöglich auf die kommende Maisaussaat vorzubereiten:

 

1. Wählen Sie eine Sorte, die für Ihren Standort am besten passt.

Die DEKALB Maissorten haben sich unter diversen klimatischen Bedingungen als leistungsstabil erwiesen. Wenden Sie sich an Ihren DEKALB Verkaufsberater vor Ort, um individuelle Sorten-Empfehlungen inkl. der passenden Aussaatstärke für Ihren Betrieb zu erhalten. Erhalten Sie detaillierte Informationen zu jeder Sorte hier.

 

2. Wählen Sie die passende Saatgutbeize.

Schädlingsschaden, z.B. Drahtwürmer in aufkommenden Kulturen können schwerwiegend sein und eine spezifische Saatgutbeize erfordern. Wenden Sie sich an Ihren DEKALB Verkaufsberater vor Ort, um die passende Saatgutbeize für Ihren Standort zu wählen.

 

3. Stellen Sie sicher, dass Ihr Legegerät in einem einwandfreien Zustand ist.

Die regelmäßige Wartung des Legegerätes ist entscheidend für ein gleichmäßiges Auflaufen.

Überprüfen Sie:

* Das Legegerät ist frei von Verstopfungen und das Vakuum ist korrekt und weist keine undichten Stellen auf.

* Reihenabstand ist für verstellbare Legegeräte korrekt.

* Alle Säeinheiten sind ausgerichtet und alle beweglichen Teile sind eingefettet.

* Die Öffnungsscheiben sind scharf und auf die richtige Tiefe eingestellt und die Schließräder fixieren den Boden um das Saatgut.

* Überprüfen Sie den Reifenzustand und den Reifendruck (1,6 bis 1,7 bar).

 

4. Achten Sie auf die richtige Bodenbearbeitung.

Mais stellt hohe Anforderungen an die Bodenstruktur. Die Pflanze reagiert besonders auf Bodenverdichtungen, die durch die zum Teil feuchten Bedingungen während der letztjährigen Ernte letztes Jahr war es sehr trocken, durch Pflugsohlen oder Fahrspuren entstanden sein können, negativ. Eine tiefe Durchwurzelbarkeit der Böden muss gewährleistet werden, um optimales Wurzelwachstum und somit optimale Versorgung der Maispflanzen mit Wasser und Nährstoffen zu erreichen.

Die Keimung der Maiskörner benötigt Bodentemperaturen von mindestens 8 °C. Durch eine intensive Bodenbearbeitung und der damit verbundenen besseren Durchlüftung kann die Erwärmung des Bodens beschleunigt werden. Daher kann das Pflügen im Frühjahr auf relativ leichten Böden vorteilhaft sein. Schwere Böden sollten bereits im Herbst gepflügt werden, um die Frostwirkung im Winter auszunutzen. Konservierende Bodenbearbeitung (Mulchsaat) hat zum Ziel Wind- und Wassererosion durch das Belassen von organischem Material auf der Bodenoberfläche, zu verhindern.

Da gebietsweise bereits Trockenheit auftritt, muss die Feuchtigkeit im Boden gehalten werden, sodass eine gute Rückverdichtung unbedingt erforderlich ist.

 

4. Dies sollten Sie bei der Maisaussaat beachten:

Die Qualität der Aussaat hat entscheidenden Einfluss auf den Ertrag. Wichtig für einen optimalen Feldaufgang sind ein ausreichend erwärmtes (8 °C) und verdichtungsfreies Saatbett und eine exakte Ablage ohne Fehlstellen bzw. Doppelbelegungen. Verspätetes/ lückiges Auflaufen kann von der Maispflanze nur in sehr geringem Umfang kompensiert werden. Deshalb sollte die Maisaussaat nicht bei zu hohen Geschwindigkeiten (ca. 6 km/h) erfolgen. Eine zu hohe Geschwindigkeit führt zu ungenauer Ablage und später zu Fehlstellen im Bestand. Die Ablagetiefe sollte so gewählt werden, dass das Korn noch auf der wasserführenden Schicht liegt. Generell gilt eine Ablagetiefe von 4-6 cm als optimal. Je schwerer und feuchter der Boden ist, desto flacher kann gesät werden. Ist ausreichend Feuchtigkeit verfügbar, ist eine flachere Aussaat für einen schnelleren Feldaufgang von Vorteil. Bei zu tiefer Saat und nach starken Regenfällen ist es möglich, dass das Saatkorn die verkrustete Bodenoberfläche nicht mehr durchstoßen kann.

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an Ihren DEKALB Verkaufsberater vor Ort oder schreiben Sie uns eine Nachricht hier.

 

Das DEKALB Team wünscht Ihnen einen erfolgreichen Start in die Maissaison 2019 !