Unsere Landwirte stehen an erster Stelle ... mit Technologien für das Erntemanagement

Unsere Landwirte stehen an erster Stelle ... mit Technologien für das Erntemanagement

24.08.2017
Unsere Landwirte stehen an erster Stelle ... mit Technologien für das Erntemanagement

Die technischen Entwicklungsteams von DEKALB haben unsere Maissorten nach ihren Erntefenstern charakterisiert, um Landwirte dabei zu unterstützen, den Erntebetrieb so effizient wie möglich zu managen. Bei Silage hängen ein maximaler Ertrag und die Qualität der Bestandteile stark vom richtigen Erntezeitpunkt ab. DEKALB verwendet für seine Versuchsreihen neue digitale Werkzeuge und liefert Erzeugern damit wichtige Informationen über Erntefenster und Erntezeitpunkt sowie Anbauempfehlungen für unsere Maissorten. So können Erzeuger die besten Entscheidungen treffen.

 

Das theoretische Erntefenster wird von dem Zeitrahmen bestimmt, in dem das Siliergut geerntet werden kann, ohne dass es zu nachteiligen Auswirkungen während der Lagerung 2 Hauptfaktoren sind entscheidend:

 

Die Ernte des Siliergutes kann beginnen, wenn die Pflanzen einen Trockensubstanz-Gehalt von 28 % erreichen.

 

Eine Ernte vor dieser Phase führt normalerweise zu suboptimalen Trockensubstanz-Gehalt, geringem Futterwert und dem Risiko von Sickerwasserbildung, was wiederum Probleme mit einer hohen Essigsäureproduktion und Geruchsbildung nach sich ziehen kann.

 

Das Erntefenster endet, sobald die Restpflanze einen Trockensubstanz-Gehalt von 24 % hat.

 

Eine Ernte nach dieser Phase riskiert Konservierungsprobleme, wie zum Beispiel einen Mangel an gärungsfähigen Zuckern zur Reduzierung des pH-Werts, Silageverdichtung und eine geringere Faserverdaulichkeit, die zu Verlusten beim Futterwert führt.

 

DEKALB erzeugt wichtige Daten, um optimale Erntefenster für die einzelnen Hybriden aufzuzeigen. Dabei werden die fortschreitende Entwicklung der Trocken-Substanz innerhalb des Kolbens und der Pflanze, die Entwicklung des Gesamtertrags und in besonderem Maße die Qualitätsdynamik im Laufe der Zeit berücksichtigt (um sicherzustellen, dass ein zusätzlicher Ertrag nicht wichtige Aspekte in Bezug auf die Qualität aufhebt).

Unterschiede bei der Reifedynamik zwischen Hybriden sind wichtig, um die Länge von Erntefenstern zu bestimmen. Dabei ist die „Stay Green“ Fähigkeit ein wichtiger Faktor. Die Entscheidung für DEKALB Mais-Hybriden mit langen Erntefenstern gibt mehr Sicherheit, die Ernte innerhalb des optimalen Fensters durchzuführen.

 

Ertrag und Qualitätsdynamik

Der Trockensubstanz-Gehalt in der Pflanze erreicht etwa 3 Wochen nach der Blüte sein Maximum. Ein zusätzlicher Trockensubstanz-Gehalt wird nur durch die Entwicklung der Körner im Kolben erzielt. Je nach Hybridtyp trägt der Kolben zwischen 45 - 55 % zum endgültigen gesamten Trockensubstanz-Gehalt bei.

Zu Beginn des Erntefensters kann der Stärke-Gehalt relativ niedrig sein (<30 %), aber während der Reife werden die Zucker, die bei der Photosynthese produziert werden, als Stärke im Kolben gespeichert.

Zwischen den Sorten können Unterschiede bei Reife, Ertrag und Qualitätsdynamik beobachtet werden. Im Laufe des gesamten Erntefensters gibt es einen signifikanten Zuwachs bei Trockenmasse, Stärke und Energie. Der Reifeprozess wirkt sich auch auf die Faserverdaulichkeit des Silomaises aus.

 

DEKALB Züchter wählen daher Mais-Hybriden mit gutem Kolbenpotential, stabiler, exzellenter Zellwandverdaulichkeit und einem großen Erntefenster.

 

Wie bestimmt DEKALB den richtigen Erntemoment für praktische Situationen im landwirtschaftlichen Betrieb?

 

Wir achten auf 3 wichtige Aspekte bei unseren Sorten:

 

Das Verhältnis von Kolben zu Restpflanze wird vom Größenverhältnis des Kolbens zur Gesamtpflanze charakterisiert. Ein niedriges Verhältnis führt zu einem kleinen Kolben/einer großen Pflanze, ein mittleres Verhältnis ist ausgewogen, und ein hohes Verhältnis führt zu einem großen Kolben/einer kleinen Pflanze. Der Kolben ist der „Antrieb“ der Reife und trägt zum höchsten Anteil an Trockensubstanz am gesamten Trockensubstanz-Gehalt bei. Ein höheres Verhältnis von Kolben zu Restpflanze führt also zu einem höheren Gesamttrockensubstanz-Gehalt.

 

Der Pflanzenseneszenztyp wird charakterisiert durch das fortschreitende Absterben bei der Pflanzenreife. Es gibt große Unterschiede, von Hybriden mit früher Seneszenz (die schnell absterben/umwandeln) bis zu starken „Stay Green“ Typen. Je höher die „Stay Green“ Eigenschaft, um so breiter ist das Erntefenster. So können Sie warten oder den Erntebeginn bei Bedarf verschieben.

 

Beim Fortschreiten der Milchreife, können zwischen den verschiedenen genetischen Pools große Unterschiede bei der Geschwindigkeit der Kolbenfüllung beobachtet werden. Die Milchreife wird durch die Stärkemenge im Korn charakterisiert. Eine Milchreife von 25 % bedeutet, dass das Korn beginnend von der Oberseite zu 25 % aus Stärke und zu 75 % aus einer Mischung aus Milchzuckern besteht.

Milchreife von 75 %, 50 % und 25 %